jurAbisZ.de | Strafrecht Definitionen

Äquivalenztheorie

Äquivalenztheorie

Die Äquivalenztheorie (Bedingungstheorie) definiert tatbestandliche Kausalität für Erfolgsdelikte in einem naturwissen­schaftlichen Sinn. Wenn eine Handlung nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Erfolg entfiele, ist ein Zusammenhang zwischen Handlung und Erfolg als ungeschriebenes Tatbestands­merkmal gegeben.

  • Die Äquivalenztheorie wird oft mit dem lateinischen Merksatz conditio sine qua non umschrieben (Bedingung, ohne die nicht).

Nach der Äquivalenztheorie ist jede Bedingung gleichwertig. Bei der Frage der objektiven Zurechnung dagegen geht es dagegen um die normative Zuschreibung von Kausalität.

FAQ

Wozu dient die Äquivalenztheorie?

Was besagt die Äquivalenztheorie?

Was heißt conditio sine qua non?

Wie werden ausufernde Ergebnisse der Äquivalenztheorie ausgeglichen?

Strafrecht Definitionen > Tatbestand > Objektiver Tatbestand > Kausalität > Äquivalenztheorie | Adäquanztheorie | Objektive Zurechnung

jurAbisZ.de | © Jan Knupper | Impressum