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Bewusste Fahrlässigkeit

Bewusste Fahrlässigkeit

Bewusste Fahrlässigkeit ist gegeben, wenn der Täter die Gefährlichkeit seines Verhaltens und die mögliche Verwirklichung des Tatbestands (im Gegensatz zur unbewussten Fahrlässigkeit) erkennt, aber pflichtwidrig auf einen guten Ausgang vertraut.

  • Schwierigkeiten ergeben sich bei der Abgrenzung zwischen bewusster Fahrlässigkeit und bedingtem Vorsatz.
  • Der Unterschied zwischen bewusster und unbewusster Fahrlässigkeit hat im Übrigen nur auf der Ebene der Strafzumessung Bedeutung.

Nach der Rechtsprechung zeichnet sich bewusste Fahrlässigkeit dadurch aus, dass der Täter ernsthaft und nicht nur vage darauf vertraut, der tatbestandliche Erfolg werde nicht eintreten (BGH 4 StR 399/17).

Verwandte Themen

Bedingter Vorsatz | Unbewusste Fahrlässigkeit | Erfolg

Links

BGHSt 7, 636: Lederriemenfall
BGH 4 StR 399/17: Berliner Raserfall

FAQ

Was heißt bewusste Fahrlässigkeit?

Gibt es eine gesetzliche Definition der bewussten Fahrlässigkeit?

Wofür hat die Abgrenzung zwischen bewusster und unbewusster Fahrlässigkeit Bedeutung?

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