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Entsprechungsklausel

Entsprechungsklausel

Die Entsprechungs­klausel des § 13 I StGB (… wenn das Unterlassen der Verwirklichung des gesetzlichen Tatbestandes durch ein Tun entspricht) stellt für unechte Unterlassungsdelikte neben der Kausalität und der Garantenstellung des Täters eine zusätzliche Voraussetzung:

  • die wertungsmäßige Übereinstimmung zwischen Tun und Unterlassen (Modalitätenäquivalenz).

Das Unterlassen muss dem Unrechtsgehalt eines aktiven Tuns entsprechen, wenn der Tatbestand für ein Tun bestimmte Handlungsmodalitäten verlangt.

FAQ

Was bedeutet die Entsprechungsklausel des § 13 I StGB?

Für welche Delikte gilt die Entsprechungsklausel?

Gilt die Entsprechungsklausel des § 13 I StGB auch für reine Erfolgsdelikte?

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