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Erlaubnisirrtum

Erlaubnisirrtum

Beim Erlaubnisirrtum täuscht sich der Täter über das Bestehen oder die rechtlichen Grenzen eines Rechtfertigungs­grundes.

Beispiel: Der Täter schlägt seinen Sohn, um ihn zu maßregeln. Dabei geht er von dem Bestehen eines Züchtigungsrechts aus.

  • Dieser Irrtum wird wie ein Verbotsirrtum gemäß § 17 StGB behandelt: Schuldlosigkeit bei Unvermeidbarkeit.
  • In der Regel ist ein Erlaubnisirrtum vermeidbar.

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