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Erlaubtes Risiko

Erlaubtes Risiko

Als erlaubtes Risiko – und somit nicht objektiv zurechenbar – gelten Verhaltensweisen, die legal und sozialadäquat sind. Bestimmte Verhaltensweisen sieht die Rechtsordnung trotz ihrer generellen Gefährlichkeit als sozial nützlich an, somit gelten diese Gefahren als strafrechtlich nicht relevant.

  • Beispiel: T will O töten. Er überredet O, mit dem Auto eine längere Fahrt zu unternehmen. T hofft dabei, dass O – trotz ordnungsgemäßer Teilnahme am Straßenverkehr – in einen Unfall verwickelt wird und stirbt, was auch passiert.

Zum erlaubten Risiko gehören auch Verhaltensweisen, die eine Gefahr für einen Erfolgseintritt nicht oder nur unwesentlich erhöhen.

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