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Finale Handlungslehre

Finale Handlungslehre

Nach der finalen Handlungs­lehre ist eine Handlung im strafrechtlichen Sinne nicht nur eine gewillkürte Veränderung in der Außenwelt, sondern zusätzlich eine zweckgerichtete Willensbetätigung. Die Handlung ist bewusst auf ein Ziel ausgerichtet.

Die Stellung des Vorsatzes im Tatbestand macht (im Gegensatz zur kausalen Handlungslehre) deutlich, dass sich eine vorsätzliche (§ 223 StGB) und eine fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB) bereits auf der Ebene des Unrechts unterscheiden, nicht erst bei der Schuld.

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