jurAbisZ.de | Strafrecht Definitionen

Gleichgültigkeitstheorie

Gleichgültigkeitstheorie

Nach der Gleich­gültigkeits­theorie handelt ein Täter bedingt vorsätzlich, wenn ihm der Eintritt des Taterfolgs gleichgültig ist (Sei es so oder so, ich handle.).

  • Der Grund für die Bestrafung des Täters wegen einer vorsätzlichen Tat liegt hier in der Rücksichtslosigkeit des Täters.

Die Gleichgültigkeitstheorie stößt insbesondere wegen der praktischen Schwierigkeiten des Nachweises einer gleichgültigen Haltung auf Kritik. Auch diese Theorie führe letztlich zu den gleichen Ergebnissen wie die Ernstnahmetheorie und die Billigungstheorie.

Strafrecht Definitionen > Tatbestand > Subjektiver Tatbestand > Vorsatz > Bedingter Vorsatz > Gleichgültigkeitstheorie | Möglichkeitstheorie | Wahrscheinlichkeitstheorie | Billigungstheorie | Ernstnahmetheorie | Risikotheorie

jurAbisZ.de | © Jan Knupper | Impressum