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Gleichgültigkeitstheorie

Gleichgültigkeitstheorie

Nach der Gleich­gültigkeits­theorie handelt ein Täter bedingt vorsätzlich, wenn ihm der Eintritt des Taterfolgs gleichgültig ist (Sei es so oder so, ich handle.).

  • Der Täter halt die Verwirklichung des Tatbestands für möglich.
  • Er handelt aus Gleichgültigkeit gegenüber dem verletzten Rechtsgut.

Die Gleichgültigkeitstheorie stößt insbesondere wegen der praktischen Schwierigkeiten des Nachweises einer gleichgültigen Haltung auf Kritik. Auch diese Theorie führe letztlich zu den gleichen Ergebnissen wie die Ernstnahmetheorie und die Billigungstheorie.

FAQ

Wann liegt nach der Gleichgültigkeitstheorie bedingter Vorsatz vor?

Mit welchen Theorien zum bedingten Vorsatz ist die Gleichgültigkeitstheorie eng verwandt?

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