jurAbisZ.de | Strafrecht Definitionen

Idealkonkurrenz

Idealkonkurrenz

Idealkonkurrenz ist Tateinheit. Tateinheit liegt vor, wenn dieselbe Handlung mehrere Strafgesetze oder dasselbe Strafgesetz mehrmals verletzt (§ 52 I StGB) und diese Tatbestände nicht in unechter Konkurrenz stehen. Das heißt: Die verwirklichten Tatbestände tauchen im Schuldspruch auf. Der Strafrahmen richtet sich nach dem Absorptionsprinzip (§ 52 II StGB).

Voraussetzungen der Idealkonkurrenz sind also:




FAQ

Was ist Idealkonkurrenz?

Wonach richtet sich der Strafrahmen bei Idealkonkurrenz?

Was sind die Voraussetzungen der Idealkonkurrenz?

Was ist der Unterschied zwischen Tateinheit und Handlungseinheit?


Verwandte Themen

Handlungseinheit | Realkonkurrenz


Links

BGHSt 26, 24: Konkurrenz zwischen § 227 StGB und § 251 StGB
BGH 5 StR 157/20: Konkurrenzen zwischen § 113 StGB, § 114 StGB und § 223 StGB
juraCrash.de: Crashkurs Konkurrenzen
Kyung-Lyul Lee: Die Präzisierung der Tateinheit und die Reichweite des Strafklageverbrauchs nach der Entscheidung BGHSt 40, 138 zum Fortsetzungszusammenhang (2002) | amazon.de
Yaw-Cheng Kee: Idealkonkurrenz und Fortsetzungszusammenhang im Strafrechtssystem · Eine rechtsvergleichende Untersuchung zum Strafrecht in der Bundesrepublik Deutschland und der Republik China (Taiwan) (1993) | amazon.de
Ingeborg Puppe: Idealkonkurrenz und Einzelverbrechen · Logische Studien zum Verhältnis von Tatbestand und Handlung (1979) | amazon.de
Wilhelm Pfefferle: Über Ideal- und Realkonkurrenz (1902) | amazon.de
August Kohler: Die Grenzlinien zwischen Idealkonkurrenz und Gesetzeskonkurrenz (1900) | amazon.de
Hugo Heinemann: Die Lehre von der Idealkonkurrenz (1893) | amazon.de

· · ·
Strafrecht Definitionen > Konkurrenzen > Echte Konkurrenz > Idealkonkurrenz > Absorptionsprinzip

jurAbisZ.de | © Jan Knupper | Impressum