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Neutrale Beihilfe

Neutrale Beihilfe

Bei der neutralen Beihilfe geht es um die Problematik der Strafbarkeit einer bedingt vorsätzlichen Hilfeleistung durch eine an sich neutrale und sozialadäquate Tätigkeit.

Beispiel: T kauft im Geschäft des G eine Leiter. G nimmt es in Kauf, dass T diese Leiter für einen Wohnungseinbruch benutzen wird.

  • Nach hM liegt eine Beihilfe zur Haupttat vor, wenn das Tun des Gehilfen seinen Alltagscharakter verliert und sich (objektiv wie subjektiv) als Solidarisierung mit dem Täter darstellt.

Auch der Gedanke des erlaubten Risikos kann in Fällen der neutralen Beihilfe eine Rolle spielen.

Verwandte Themen

Bedingter Vorsatz | Erlaubtes Risiko

Links

BGH 5 StR 624/99: Berufstypische Handlungen als Beihilfe

FAQ

Was ist neutrale Beihilfe?

Ist neutrale Beihilfe eine Beihilfe im Sinne von § 27 StGB?

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