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Objektive Sorgfaltspflichtverletzung

Objektive Sorgfaltspflichtverletzung

Eine objektive Sorgfaltspflicht­verletzung ist Voraussetzung für die Begehung eines Fahrlässigkeits­delikts. Maßstab für die Frage, ob der Täter sorgfaltswidrig gehandelt hat, ist ein Durchschnittsmensch. Hier kommt es darauf an, ob der Täter die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt (§ 276 II BGB).

  • Persönliche besondere Fähigkeiten und Sonderwissen des Täters sind dabei zu berücksichtigen.
  • Die objektive Sorgfaltspflichtverletzung wird durch den Vertrauensgrundsatz begrenzt.

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