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Äquivalenztheorie

Äquivalenztheorie

Die Äquivalenztheorie (Bedingungstheorie) definiert tatbestandliche Kausalität für Erfolgsdelikte in einem naturwissen­schaftlichen Sinn. Wenn eine Handlung nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Erfolg entfiele, ist Kausalität als ungeschriebenes Tatbestands­merkmal gegeben: conditio sine qua non.

  • Jede Bedingung ist gleichwertig (äquivalent).

Bei der Frage der objektiven Zurechnung dagegen geht es dagegen um die normative Zuschreibung von Kausalität.

Siehe auch: Kausalität | Erfolgsdelikt | Handlung | Tatbestand | Objektiver Tatbestand | Adäquanztheorie | Objektive Zurechnung

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