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Abstraktes Gefährdungsdelikt

Abstraktes Gefährdungsdelikt

Ein abstraktes Gefährdungsdelikt ist ein Gefährdungsdelikt, bei dem (im Gegensatz zum konkreten Gefährdungsdelikt) die Gefahr nicht tatsächlich eintreten muss. Grund für die Strafbarkeit des Verhaltens ist hier die generelle Gefährlichkeit von Handlungen der im Tatbestand beschriebenen Art. Beispiele:

  • Trunkenheit im Verkehr, § 316 StGB
  • Schwere Brandstiftung, § 306a Abs. 1 StGB

Abstrakte Gefährdungsdelikte sind schlichte Tätigkeitsdelikte, aber keine Erfolgsdelikte.

Bei einem abstrakten Gefährdungsdelikts ist ein zum Tatbestand gehörender Erfolg im Sinne von § 9 StGB möglich - nämlich dort, wo die Tat ihre Gefährlichkeit entfalten kann.

Siehe auch: Gefährdungsdelikt | Konkretes Gefährdungsdelikt | Tätigkeitsdelikt | Verhaltensgebundenes Delikt | Erfolgsdelikt | Erfolgsdelikt | Verhaltensgebundenes Delikt | Objektiver Tatbestand | Erlaubtes Risiko | Rechtfertigungsgründe

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