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Aggressivnotstand

Aggressivnotstand

Der Aggressivnotstand (§ 904 BGB) rechtfertigt die Zerstörung oder Beschädigung einer Sache. Im Gegensatz zum Defensivnotstand ist die Gefahr hier nicht auf die Sache zurückzuführen. Voraussetzungen:

  • Gefahr, die nicht von der Sache selbst ausgeht.
  • Eine Einwirkung auf die Sache ist zur Abwehr einer Gefahr notwendig.
  • Abwägung: Das geschützte Interesse ist deutlich größer als das verletzte Interesse an der Sache.

Beispiel: A nutzt den Regenschirm des B, um sich gegen einen Hund zu wehren. Der Schirm geht dabei kaputt. § 904 BGB in Bezug auf die Beschädigung des Schirms.

Siehe auch: Rechtswidrigkeit | Rechtfertigungsgründe | Einwilligung | Notwehr | Mutmaßliche Einwilligung | Defensivnotstand | Festnahmerecht | Rechtfertigende Pflichtenkollision | Vorsatz | Erlaubnistatbestandsirrtum | Schuld

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