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Aufstiftung

Aufstiftung

Eine sogenannte Aufstiftung liegt vor, wenn der bereits zum Grundtatbestand entschlossene Täter (omnimodo facturus) zur einer Qualifikation angestiftet wird.

  • Die hM hält eine Anstiftung zur Qualifikation für möglich, weil der Unrechtsgehalt der Tat erheblich erhöht wird.
  • Eine andere Auffassung verneint die Möglichkeit einer Anstiftung zur Qualifikation. Infrage kommt unter Umständen eine psychische Beihilfe.

Siehe auch: Beteiligung | Teilnahme | Täter | Alleintäter | Mittäter | Nebentäter | Mittelbarer Täter | Täter hinter dem Täter | Haupttat | Anstiftung | Beihilfe | Psychische Beihilfe | Neutrale Beihilfe | omnimodo facturus | Abstiftung | Umstiftung | Kausalität der Beihilfe | Notwendige Teilnahme | Tatherrschaft | Limitierte Akzessorietät | Besondere persönliche Merkmale

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