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Strafrecht Definitionen: A-Z | 0.1.2.

Eingeschränkte Schuldtheorie

Eingeschränkte Schuldtheorie

Die eingeschränkte Schuld­theorie behandelt den Erlaubnis­tatbestands­irrtum als eine Art Tatbestands­irrtum (§ 16 StGB analog), wobei der Vorsatz in Bezug auf die Rechtswidrigkeit hier aber der Schuld zugerechnet wird.

  • Der Vorsatz hat hier eine Doppelfunktion: im Tatbestand (dort vorliegend) und in der Schuld (dort entfällt er).
  • Eine Teilnahme bleibt daher möglich, denn der Tatbestand (auch der subjektive Tatbestand) ist erfüllt.

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