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Strafrecht Definitionen: A-Z | 0.1.2.

Erfolgsdelikt

Erfolgsdelikt

Ein Erfolgsdelikt erfordert für die Tatbestands­erfüllung einen Erfolg in der Außenwelt, der von der Handlung abgrenzbar ist. Dieser Erfolg ist nicht schon in der Handlung selbst eingeschlossen.

  • Der Erfolg eines Delikts kann auch eine Gefahr sein. Konkrete Gefährdungsdelikte sind also Erfolgsdelikte.
  • Handlung und Erfolg müssen in einem kausalen Zusammenhang stehen.
  • Der Begriff des Erfolgs hat in §§ 9 I, 13 I StGB eine andere Bedeutung als im Sinne der allgemeinen Tatbestandslehre.

Das Gegenteil zum Erfolgsdelikt ist das Tätigkeitsdelikt.

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