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Erfolgskupiertes Delikt

Erfolgskupiertes Delikt

Ein erfolgskupiertes Delikt (kupiertes Erfolgsdelikt, Absichtsdelikt) ist ein strafrechtlicher Tatbestand mit einer überschießenden Innentendenz. Das heißt: Im subjektiven Tatbestand gibt es ein Element, das keine Entsprechung im objektiven Tatbestand hat. Beispiele:

  • Diebstahl, § 242 StGB (Zueignungsabsicht)
  • Betrug, § 263 StGB (Bereicherungsabsicht)
  • Urkundenfälschung, § 267 StGB (Absicht, die Urkunde zur Täuschung im Rechtsverkehr zu benutzen)

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