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Strafrecht Definitionen: A-Z | 0.1.2.

Risikoerhöhungslehre

Risikoerhöhungslehre

Die Risiko­erhöhungs­lehre überträgt bei Fällen des rechtmäßigen Alternativ­verhaltens dem Täter die Beweislast dafür, dass der Erfolg auch bei sorgfaltsgemäßem Verhalten eingetreten wäre. Argument: Wer das erlaubte Risiko überschreite, müsse sich grundsätzlich einen konkret eingetretenen Erfolg zurechnen lassen. Nur in ganz besonderen Konstellationen entfalle der Pflichtwidrigkeitszusammenhang.

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