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Strenge Schuldtheorie

Strenge Schuldtheorie

Nach der strengen Schuldtheorie berührt ein Irrtum über die Rechtswidrigkeit (Erlaubnis­tatbestands­irrtum) lediglich die Schuld. Begründung: Das Unrechtsbewusstsein fehlt. Der Erlaubnis­tatbestands­irrtum ist daher ein Verbotsirrtum.

  • Der Vorsatz bleibt unberührt.
  • Bei Vermeidbarkeit des Irrtums kann die Strafe nach § 17 Satz 2 StGB gemildert werden.

Siehe auch: Erlaubnistatbestands­irrtum | Eingeschränkte Schuldtheorie | Negative Tatbestandsmerkmale | Teilnahme | Anstiftung | Beihilfe | Vorsatz | Schuld | Tatbestands­irrtum | Verbotsirrtum

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