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Wahlfeststellung

Wahlfeststellung

Die Wahlfeststellung ist eine Ausnahme vom Grundsatz in dubio pro reo. Sie kommt zur Anwendung, wenn feststeht, dass der Täter eine von zwei möglichen Taten begangen hat. Welche davon, ist aber unsicher.

  • Bei der echten Wahlfeststellung sind die Tatbestände alternativ (Diebstahl oder Hehlerei).
  • Bei der unechten Wahlfeststellung sind die Sachverhalte alternativ (der Täter hat entweder durch die eine oder durch die andere Handlung den Tatbestand verwirklicht).

Siehe auch: Tatbestand | Sachverhalt | in dubio pro reo | Postpendenz | Präpendenz | Auslegungsmethoden | Versuch | Konkurrenzen | Handlungsmehrheit | Beteiligung | Erst-recht-Schluss

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