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Strafrecht Definitionen: A-Z | 0.1.2.

argumentum a minore ad maius

argumentum a minore ad maius

Das argumentum a minore ad maius ist eine Form des Erst-recht-Schlusses. Hier wird vom Kleineren auf das Größere geschlossen beziehungsweise vom Schwächeren auf das Stärkere oder vom Einzelnen auf das Allgemeine.

  • Beispiel: Wenn schon die reine Absicht der Verwendung eines Werkzeugs einen Tatbestand erfüllt, dann gilt dies erst recht, wenn das Mittel auch tatsächlich eingesetzt wird (§ 244 I Nr. 1b StGB).

Voraussetzung dieser Argumentationsmethode ist immer eine planwidrige Regelungslücke.

Siehe auch: argumentum a maiore ad minus

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