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error in obiecto

error in obiecto

Beim error in obiecto irrt der Täter über die Identität des Objekts bzw. der Person (error in persona) als Ziel seiner Handlung. Es liegt kein Fall eines aberratio ictus vor, weil der Täter sein anvisiertes Ziel trifft.

  • Bei Gleichwertigkeit der Objekte im tatbestandlichen Sinne (zum Beispiel Mensch = Mensch) ist der error in obiecto ein unbeachtlicher Motivirrtum.
  • Bei Ungleichwertigkeit liegt ein Tatbestands­irrtum vor.

Siehe auch: aberratio ictus | Tatbestandsirrtum | Vorsatz | Fahrlässigkeit | Tatbestand | Deskriptive Tatbestandsmerkmale | Normative Tatbestandsmerkmale | Sachverhalt | Versuch | Vollendung

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