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Absorptionsprinzip

Absorptionsprinzip

Nach dem Absorptions­prinzip wird bei Tateinheit (Idealkonkurrenz) nur auf eine Strafe erkannt. Dabei richtet sich der Strafrahmen nach § 52 Abs. 2 StGB:

  • Strafobergrenze ist die schwerste angedrohte einzelne Höchststrafe (§ 52 II 1 StGB).
  • Strafuntergrenze ist die höchste angedrohte einzelne Mindeststrafe (§ 52 II 2 StGB).
  • Innerhalb der Grenzen dieses Strafrahmens erfolgt die Festsetzung der konkreten Strafe nach den allgemeinen Grundsätzen des § 46 StGB.

Die Bildung einer Strafe für tatmehrheitlich begangene Delikte richtet sich nach dem Asperationsprinzip.

§ 52 StGB: Tateinheit
(1) Verletzt dieselbe Handlung mehrere Strafgesetze oder dasselbe Strafgesetz mehrmals, so wird nur auf eine Strafe erkannt.
(2) Sind mehrere Strafgesetze verletzt, so wird die Strafe nach dem Gesetz bestimmt, das die schwerste Strafe androht. Sie darf nicht milder sein, als die anderen anwendbaren Gesetze es zulassen.
[…]

FAQ: Absorptionsprinzip




FAQ

Was bedeutet das Absorptionsprinzip?

Welche beiden Werte sind für das Absorptionsprinzip entscheidend?

Was ist das Gegenstück zum Absorptionsprinzip?


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