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Unterlassungsdelikt

Unterlassungsdelikt

Ein Unterlassungs­delikt stellt ein Nichthandeln unter Strafe.

  • Voraussetzung aller Unterlasssungsdelikte ist, dass der Täter konkret eine Möglichkeit zum Handeln hatte.
  • Die Abgrenzung zwischen Tun und Unterlassen richtet sich nach dem Schwerpunkt der Vorwerfbarkeit.

Als Konsequenz aus der amtlichen Überschrift zu § 13 StGB (Begehen durch Unterlassen) ergibt sich, dass jedes Delikt (auch ein Unterlassungsdelikt) ein Begehungsdelikt ist. Ein Tun im Sinne eines aktiven Handelns ist für ein Begehungsdelikt also keine Voraussetzung.

Man unterscheidet echte Unterlassungsdelikte und unechte Unterlassungsdelikte.

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