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Wahndelikt

Wahndelikt

Beim Wahndelikt nimmt der Täter irrig an, dass sein Verhalten einen Straftatbestand erfüllt. In Wirklichkeit gibt es diesen Tatbestand nicht. Im Unterschied zum untauglichen Versuch geht der Täter beim Wahndelikt von einem richtigen Sachverhalt aus.

Beispiel: Der verheiratete M hat ein Verhältnis mit seiner Nachbarin. M glaubt, dass Ehebruch strafbar sei.

  • Rechtsfolge: Straflosigkeit. Denn es gibt keinen Tatbestand, der zu prüfen wäre.

Das Wahndelikt ist ein umgekehrter Verbotsirrtum.

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