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Wahndelikt

Wahndelikt

Beim Wahndelikt nimmt der Täter irrig an, dass sein Verhalten einen Straftatbestand erfüllt. In Wirklichkeit gibt es diesen Tatbestand nicht.

Beispiel: Der verheiratete M hat ein Verhältnis mit seiner Nachbarin. M glaubt, dass Ehebruch strafbar sei.

Die Rechtsfolge eines Wahndelikts ist Straflosigkeit. Denn es gibt keinen Tatbestand, der zu prüfen wäre.

  • Das Wahndelikt ist ein umgekehrter Verbotsirrtum. Bei einem Verbotsirrtum hält der Täter trotz richtiger Einschätzung des Sachverhalts sein Tun für erlaubt.
  • Beim untauglichen Versuch beruht die Auffassung des Täters, dass er einen Tatbestand erfüllt, auf einer falschen Vorstellung vom Sachverhalt.

FAQ

Was ist ein Wahndelikt?

Ist ein Wahndelikt straflos?

Was ist der Unterschied zwischen Wahndelikt und Verbotsirrtum?

Was ist der Unterschied zwischen Wahndelikt und einem untauglichen Versuch?

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