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Objektive Zurechnung

Objektive Zurechnung

Die objektive Zurechnung fragt (im Anschluss an die Prüfung der Kausalität) nach dem normativen Zusammenhang zwischen Handlung und Erfolg.

Der Erfolg ist dem Täter nur dann objektiv zurechenbar,

  • wenn seine Handlung eine rechtlich missbilligte Gefahr geschaffen hat
  • und sich diese Gefahr im Erfolg niederschlägt.

Die objektive Zurechnung dient der Eingrenzung strafrechtlicher Kausalität, die insbesondere bei der Anwendung der Äquivalenztheorie zu ausufernden Ergebnissen führt. Sie entfällt zum Beispiel beim erlaubten Risiko oder einer Risikoverringerung.

Siehe auch: Kausalität | Objektiver Tatbestand | Erfolgsdelikt | Handlung | Äquivalenztheorie | Adäquanztheorie | Erlaubtes Risiko

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