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Tatherrschaft

Tatherrschaft

Tatherrschaft bedeutet das bewusste In-den-Händen-Halten des Geschehensablaufs. Das Kriterium Tatherrschaft dient vor allem zur Abgrenzung zwischen Täterschaft und Teilnahme.

  • Ausreichend für Mittäterschaft ist nach hM ein Beitrag schon bei der Vorbereitung der Tat.
  • Für die Rspr. ist dagegen eine objektive Tatherrschaft nicht erforderlich. Entscheidend sind subjektive Kriterien: Täter ist, wer die Tat als eigene will; Teilnehmer ist, wer die Tat als fremde will.

Siehe auch: Beteiligung | Teilnahme | Täter | Alleintäter | Mittäter | Nebentäter | Mittelbarer Täter | Täter hinter dem Täter | Haupttat | Anstiftung | Beihilfe | Psychische Beihilfe | Neutrale Beihilfe | omnimodo facturus | Aufstiftung | Abstiftung | Umstiftung | Kausalität der Beihilfe | Notwendige Teilnahme | Limitierte Akzessorietät | Besondere persönliche Merkmale

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