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Tätigkeitsdelikt

Tätigkeitsdelikt

Ein Tätigkeitsdelikt zeichnet sich dadurch aus, dass zu dessen Verwirklichung ein bestimmtes Tun oder Unterlassen ausreicht. Auf einen daraus resultierenden Erfolg, der zur Handlung in einem kausalen Zusammenhang stehen muss, kommt es nicht an.

Der Tatbestand eines Tätigkeitsdelikts ist bereits mit dem Tätigwerden vollendet. Die Beendigung tritt erst dann ein, wenn der Täter sein rechtsverneinendes Tun insgesamt aufgibt.

Beispiele:

Das Gegenteil zum Tätigkeitsdelikt ist das Erfolgsdelikt.

Verwandte Themen

Erfolgsdelikt | Deliktsformen

Links

BGH 4 StR 69/20: Zur Beendigung beim Tätigkeitsdelikt
BGH 4 StR 289/19: § 176a Abs. 2 Nr. 1 (aF) ist ein Tätigkeitsdelikt und kein Erfolgsdelikt

FAQ

Was ist ein Tätigkeitsdelikt?

Welche Tatbestände sind Tätigkeitsdelikte?

Wann ist der Tatbestand eines Tätigkeitsdelikts vollendet?

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