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Entschuldigungsirrtum

Entschuldigungsirrtum

Ein Entschuldigungs­irrtum liegt vor, wenn sich der Täter über das Vorliegen oder die rechtlichen Grenzen eines Entschuldigungsgrundes irrt. Dieser Irrtum ist unbeachtlich.

  • Beispiel: Der Täter tötet einen Menschen, um sein Eigentum zu schützen. Er weiß, dass keine Notwehrlage vorliegt, meint aber, im entschuldigenden Notstand zu handeln. Geschützte Rechtsgüter i.S.v. § 35 StGB sind jedoch nur Leben, Leib und Freiheit.

Im Gegensatz zum Entschuldigungs­tatbestands­irrtum schätzt der Täter beim Entschuldigungsirrtum den Sachverhalt richtig ein.

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